Biographie

Madeleine Merz ist eine der vielversprechendsten Schweizer Sopranistinnen. Ihre Konzerttätigkeit führte sie 2020 und 2019 zu den Mendelssohntagen (Aarau), 2017 zum Demenga-Festival im Calancatal und 2016 zu den Schwetzinger Winterspielen (D). Nach dem Fachwechsel vom Mezzosopran zum Sopran debütierte sie 2019 mit Arien von Verdi, Bizet, Lehár und Dvořák in der Tonhalle Maag Zürich.

Der Schwerpunkt ihres Konzertrepertoires liegt in der Romantik. Dazu gehören Wagners «Wesendonck-Lieder», Mahlers «Rückert-Lieder», Szymanowskis «Trzy fragmenty z poematów Jana Kasprowicza» und Mendelssohns «Paulus».

Im Musiktheater verkörperte sie Barbara/Agricola (Strauss: «Eine Nacht in Venedig»), Pisana (Verdi: «I due Foscari»), Smart («CSI Opera»), Hänsel (Humperdinck: «Hänsel und Gretel»), Stella (Hoffmann: «Liebe und Eifersucht») und Ottavia (Monteverdi: «L’incoronazione di Poppea»). Auch wirkte sie bereits bei diversen Uraufführungen mit, beispielsweise als Mezzosopran in Oehrings «Angelus Novus II» (2015) und als 1. Ältester/Faunäffin in Martin Derungs’ «Lebewohl, Gute Reise» (2019).

Bis zur Konzertreife absolvierte Madeleine Merz das Studium an der Hochschule der Künste Bern (HKB) in der Klasse von Christian Hilz und war Mitglied des Schweizer Opernstudios Biel. Anschliessend studierte sie bei Yvonne Naef an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und schloss das Solistendiplom mit Berlioz’ « Les nuits d’été » mit dem ZHdK Orchester unter Marc Kissóczys Leitung ab.

Meisterkurse besuchte sie u. a. bei Christa Ludwig, Angelika Kirchschlager, Margreet Honig, Helmut Deutsch und Eric Schneider. Zurzeit bildet sie sich privat bei der Mezzosopranistin Tanja Ariane Baumgartner weiter.

Madeleine Merz ist Stipendiatin der Friedl Wald Stiftung 2012, Preisträgerin der Austria Barock Akademie 2014 und des Studienpreises des Migros-Kulturprozent 2014/2015.

 

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