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Vita

Madeleine Merz ist eine vielseitige Schweizer Sängerin mit Schwerpunkt auf gross-lyrischem Sopran, die ebenso mit Mezzosopran- und Altpartien auftritt. Sie ist regelmässig in der Schweiz und international zu Gast und überzeugt mit intensiver Bühnenpräsenz und stimmlicher Ausdruckskraft.

 

In den letzten Jahren interpretierte sie bedeutende Werke des Konzertrepertoires: beispielsweise Rossinis Stabat Mater (Sopran II), Faurés Requiem, Stabat Mater von Pergolesi, Scarlatti und Vivaldi (Alt). 2022 wirkte sie bei der Schweizer Erstaufführung von Philipp Glass' Symphony No. 5 unter der Leitung von Olga Pavlu mit. Mit dem Ensemble D'Accordo! unter Diemut Poppens Leitung führte sie 2021/22  Mahlers Rückert-Lieder in der Schweiz und in Italien auf. Kontrastierend dazu sang sie mehrere Male die Bach-Kantate Jauchzet Gott in allen Landen. Ihre Konzerttätigkeit führte sie unter anderem zu den Mendelssohntagen (Aarau), zum Demenga-Festival im Calancatal und zu den Schwetzinger Winterspielen (D). 2019 debütierte sie mit Arien von Verdi, Bizet, Lehár und Dvoƙák in der Tonhalle Maag Zürich.

 

Im Musiktheater verkörperte sie Carlotta Santa Croce (Gasparone), Sylva Varescu (Die Csárdásfürstin), Helena Zaremba (Nedbal: «Polenblut»), Barbara/Agricola (Strauss: «Eine Nacht in Venedig»), Pisana (Verdi: «I due Foscari»), Smart («CSI Opera»), Hänsel (Humperdinck: «Hänsel und Gretel»), Stella (Hoffmann: «Liebe und Eifersucht») und Ottavia (Monteverdi: «L’incoronazione di Poppea»). Auch wirkte sie bereits bei diversen Uraufführungen mit, beispielsweise als Mezzosopran in Oehrings Angelus Novus II (2015) und als 1. Ältester/Faunäffin in Martin Derungs’ Lebewohl, Gute Reise (2019).

 

Bis zur Konzertreife absolvierte Madeleine Merz das Studium an der Hochschule der Künste Bern (HKB) in der Klasse von Christian Hilz und war Mitglied des Schweizer Opernstudios Biel. Anschliessend studierte sie bei Yvonne Naef an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und schloss das Solistendiplom mit Berlioz’ « Les nuits d’été » mit dem ZHdK Orchester unter Marc Kissóczys Leitung ab. Sämtliche Studien schloss sie mit Auszeichnung ab.

 

Meisterkurse besuchte sie u. a. bei Christa Ludwig, Angelika Kirchschlager, Margreet Honig, Helmut Deutsch und Eric Schneider. Zurzeit bildet sie sich privat bei der Mezzosopranistin Tanja Ariane Baumgartner und Korrepetitorin Kelly Thomas weiter.

 

Madeleine Merz ist Stipendiatin der Friedl Wald Stiftung 2012 und der Schweizerischen Richard Wagner-Gesellschaft 2026, Preisträgerin der Austria Barock Akademie 2014 und des Studienpreises des Migros-Kulturprozent 2014/2015.

© 2026 Madeleine Merz

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